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30.11. -01.12. Lokale Vielfalt mit globaler Perspektive – Gemeinsam für Verständigung und globale Bildung in mitteldeutschen Kommunen

RENN Mitte

Die zunehmende interkulturelle Vielfalt der Bevölkerung zu gestalten – dieser Aufgabe stellen sich Kommunen und Zivilgesellschaft in Mitteldeutschland vielerorts. Aus unterschiedlichen Perspektiven arbeiten sie am Zusammenwachsen von ansässiger und neu zugezogener Bevölkerung und setzen sich dafür ein, Teilhabemöglichkeiten für alle zu schaffen.

Dieses Bemühen um Integration erhält eine neue Wendung, wenn es mit Fragen nachhaltigen kommunalen Lebens und globaler Verantwortung von Kommunen zusammengedacht wird. Die Vielfalt, die Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete in die Kommunen bringen, kann dabei unterstützen, in der Bevölkerung das Bewusstsein für globale Zusammenhänge und die eigene Verantwortung in unserer vernetzten Welt zu stärken.

Hierzu hat sich seit dem Treffen im vergangenen Jahr einiges getan: Sei es durch die Geflüchteten, deren Interesse an gesellschaftlicher Partizipation stetig wächst und die bereit sind, über ihre Erfahrungen und die Beweggründe für ihre Flucht zu berichten. Unterstützt werden sie dabei durch die migrantischen Organisationen und Netzwerke, die das Engagement von Zugezogenen bündeln und sich als Kooperationspartner für Kommunen und zivilgesellschaftlichen Initiativen anbieten. Oder sei es auch durch die Bildungsträger und Eine-Welt-Akteure, die diesesPotenzial aufgegriffen haben und gemeinsam mit Geflüchteten erste Bildungsangebote zum Thema Flucht anbieten.

Viele Kommunen in Mitteldeutschland ergreifen inzwischen die Chancen, die eine Kooperation mit diesen Akteuren bietet und möchten diese Entwicklungen für ein nachhaltiges kommunales Leben nutzen.

Unser Vorhaben

Mit unserem Netzwerktreffen möchten wir Akteure aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammenbringen und diskutieren, wie Verständigung, globale Bildung und Nachhaltigkeit lokal umgesetzt werden können. Wir möchten:

ð  Kommunen, Bildungsträger, migrantische Akteure und Geflüchtete in einen vertieften Austausch bringen;

    ð  das vielfältige Engagement von migrantischen Akteuren und Geflüchteten in Mitteldeutschland und ihre Kooperationsangebote vorstellen;

ð        zeigen, welche Bildungsangebote es in Mitteldeutschland zum Thema Flucht und ihren Ursachen bereits gibt;

ð  durch Beispiele engagierter Kommunen inspirieren;

ð  gemeinsam mit Ihnen konkrete Schritte überlegen, um Integration und Verständigung in Ihrer Kommune zu stärken und dies mit Fragen eines nachhaltigen kommunalen Lebens und globaler Verantwortung zu verbinden;

ð  Unterstützungsangebote aufzeigen und ausreichend Zeit für die Diskussion ihrer Fragen bieten – nicht nur während der Veranstaltung, sondern auch in entspanntem Rahmen eines kleinen Abendspaziergangs und Abendessens.

Unsere Zielgruppe

Das Netzwerktreffen richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Politik und Verwaltung (v.a. die Fachbereiche Internationales, Integration, Bildung, Soziales), an migrantische Organisationen und engagierte Geflüchtete, an Eine-Welt-Akteure sowie an Bildungsträger, die sich dem Thema Flucht widmen (möchten).

Besonders freuen wir uns über Anmeldungen kommunaler/regionaler Teams, bestehend ausVertreterinnen oder Vertretern der Kommune und der Zivilgesellschaft. Migrantische oder geflüchtete Akteure sind herzlich willkommen.

Unser Hintergrund

Als Kooperationsveranstaltung kombiniert das Netzwerktreffen regionale und bundesweite Expertise und Unterstützungsangebote.

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global unterstützt Kommunen mit Beratungs- und Qualifizierungsangeboten, Pilotprojekten sowie mit finanziellen Mitteln in ihrem entwicklungspolitischen Engagement. Sie arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Das MigraNetz Thüringen ist das Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen in Thüringen. Seine Mitglieder engagieren sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Zugewanderten, für interkulturelle Öffnung und die entwicklungspolitische Diskussion in Thüringen.

Anmeldung und Organisatorisches

Bitte senden Sie den Anmeldebogen bis zum 20. November 2017 per Mail an daniela.schoeneburg@engagement-global.de oder per Fax an +49 228 20 717-39-657.

Das Programm finden sie hier.

Kreative Ideen und gute Arbeitsergebnisse benötigen Zeit. Wir bitten daher ausdrücklich darum, beide Veranstaltungstage einzuplanen. Teilnahmen für nur einen Tag bitten wir gesondert zu erfragen. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Um Zeit für informellen Austausch zu bieten, laden wir Sie am Abend des ersten Tages herzlich zu einem thematisch passenden Stadtspaziergang und gemeinsamen Abendessen ein.

Bei Bedarf buchen wir Ihnen eine kostenlose Hotelübernachtung. Ihre Fahrtkosten können von uns erstattet werden. Weitere organisatorische Informationen senden wir Ihnen nach Anmeldeschluss zu.

Kontakt

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an

Frau Annekathrin Rauschenbach unter 01522/ 151 79 75

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